Akt(e) 001 - Buch: Zuber-Hinkel, Reinhild, Eine Kulturgeschichte der Privatschulen für Mädchen (2008)

Bereich "Identifikation"

Signatur

DE AMEP CJ ZMW - 2. CJ - 001

Titel

Buch: Zuber-Hinkel, Reinhild, Eine Kulturgeschichte der Privatschulen für Mädchen (2008)

Datum/Laufzeit

  • 2008 (Anlage)

Erschließungsstufe

Akt(e)

Umfang und Medium

223 S.

Bereich "Kontext"

Bestandsgeschichte

Abgebende Stelle

Bereich "Inhalt und innere Ordnung"

Eingrenzung und Inhalt

Zuber-Hinkel, Reinhild, Eine Kulturgeschichte der Privatschulen für Mädchen. Vom Ordenskolleg der Maria Ward zur Bildungsalternative
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Pädagogik Band 7
Tectum Verl. 2008
223 S.

Klappentext:

Mädchen und Schule, das gehörte bis in die Neuzeit nicht zusammen. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts wurde deutlich, dass höhere Töchterschulen nicht das Ende einer weiblichen Bildungskarriere sein konnten, dass Schulbildung für Mädchen nicht nur die Vorbereitung auf eine standesgemäße Hausfrauen- und Mutterrolle sein durfte. Im Mittelalter nahmen sich vor allem Ordensfrauen der Mädchenbildung an. Auch später hielten Nonnen wie Maria Ward (1585 – 1645), eine gebürtige Engländerin, an dieser Tradition fest. So gründete sie in der Zeit der Katholikenverfolgung von Flandern aus europaweit Mädchenschulen. Ihre Nachfolgerinnen setzten ihr Lebenswerk fort und gründeten in vielen Ländern „Englische Fräuleinschulen“. So auch in Deutschland, nämlich in Frankfurt am Main und in Mainz.
Reinhild Zuber-Hinkel stellt die Chroniken dieser Schulen dar. Exemplarisch entfaltet sich der lange Weg von den Klosterschulen für wenige bis zu einer umfassenden Schulbildung und beruflichen Gleichstellung für alle Kinder – Jungen und Mädchen. Dabei scheint sich der Trend zur staatlichen Einheitsschule durch Bildungsmisere und steigende Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt derzeit umzukehren. Immer mehr Eltern ziehen kostenpflichtige Privatschulen den staatlichen Schulen vor, entscheiden sich in wenigen Fällen auch gezielt gegen die koedukative Erziehung und für ein reines, überwiegend konfessionelles Mädchengymnasium. Welcher Platz gebührt Privatschulen damit künftig in einem reformierten Schulsystem?

Bewertung, Vernichtung und Terminierung

Zuwächse

Ordnung und Klassifikation

Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs

Benutzungsbedingungen

Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Pädagogik Band 7

Reproduktionsbedingungen

In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache

  • Deutsch

Schrift in den Unterlagen

    Anmerkungen zu Sprache und Schrift

    Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen

    Findmittel

    Bereich Sachverwandte Unterlagen

    Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen

    Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien

    Verwandte Verzeichnungseinheiten

    Verwandte Beschreibungen

    Bereich "Anmerkungen"

    Anmerkung

    Klappentext:

    Mädchen und Schule, das gehörte bis in die Neuzeit nicht zusammen. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts wurde deutlich, dass höhere Töchterschulen nicht das Ende einer weiblichen Bildungskarriere sein konnten, dass Schulbildung für Mädchen nicht nur die Vorbereitung auf eine standesgemäße Hausfrauen- und Mutterrolle sein durfte. Im Mittelalter nahmen sich vor allem Ordensfrauen der Mädchenbildung an. Auch später hielten Nonnen wie Maria Ward (1585 – 1645), eine gebürtige Engländerin, an dieser Tradition fest. So gründete sie in der Zeit der Katholikenverfolgung von Flandern aus europaweit Mädchenschulen. Ihre Nachfolgerinnen setzten ihr Lebenswerk fort und gründeten in vielen Ländern „Englische Fräuleinschulen“. So auch in Deutschland, nämlich in Frankfurt am Main und in Mainz.
    Reinhild Zuber-Hinkel stellt die Chroniken dieser Schulen dar. Exemplarisch entfaltet sich der lange Weg von den Klosterschulen für wenige bis zu einer umfassenden Schulbildung und beruflichen Gleichstellung für alle Kinder – Jungen und Mädchen. Dabei scheint sich der Trend zur staatlichen Einheitsschule durch Bildungsmisere und steigende Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt derzeit umzukehren. Immer mehr Eltern ziehen kostenpflichtige Privatschulen den staatlichen Schulen vor, entscheiden sich in wenigen Fällen auch gezielt gegen die koedukative Erziehung und für ein reines, überwiegend konfessionelles Mädchengymnasium. Welcher Platz gebührt Privatschulen damit künftig in einem reformierten Schulsystem?

    Alternative Identifikatoren/Signaturen

    2.CJ.3 - Pädagogik

    2.CJ.3

    Zugriffspunkte

    Zugriffspunkte (Thema)

    Zugriffspunkte (Ort)

    Zugriffspunkte (Name)

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    Bereich "Beschreibungskontrolle"

    Identifikator "Beschreibung"

    Archivcode

    Benutzte Regeln und/oder Konventionen

    Status

    Erschließungstiefe

    Daten der Bestandsbildung, Überprüfung, Löschung/Kassierung

    Sprache(n)

      Schrift(en)

        Quellen

        Bereich Zugang